Die Vereinigten Staaten bekommen eine „AI Force“. Was genau sie tun soll, ist noch offen. Wer sie leitet, ebenfalls. Wie sie organisiert wird, wann sie ihre Arbeit aufnimmt und welche Befugnisse sie erhält, gehört bislang offenbar zu den Details, die man nachreichen kann, wenn der Name erst einmal steht. Präsident Donald Trump kündigte am 19. …
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Die KI entdeckt Frauen
Die KI-Branche hat ein neues Problem entdeckt: Frauen. Genauer gesagt deren Gehälter, Karrierechancen, Vereinbarkeit und all die anderen Dinge, die seit Jahrzehnten als gesellschaftliche Baustellen bekannt sind. Praktischerweise gibt es dafür inzwischen ein Produkt. OpenAI wirbt etwa damit, dass ChatGPT Beschäftigten bessere Informationen über Gehälter liefern könne. Das ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. …
Leider noch nicht gefährlich genug
Es gibt Probleme, die man vermeiden möchte. Und es gibt Probleme, die man offenbar erst einmal erreichen muss. Huawei scheint bei künstlicher Intelligenz eher zur zweiten Schule zu gehören. Eric Xu, einer der rotierenden Vorsitzenden des chinesischen Konzerns, erklärte auf der Huawei Connect in Shanghai sinngemäß, chinesische KI-Modelle seien noch nicht leistungsfähig genug, um jene …
Vollgas als Sicherheitskonzept
Die beruhigendste Nachricht aus der KI-Branche lautet derzeit ungefähr so: Keine Sorge, die Unternehmen passen schon auf sich auf. Mark Zuckerberg hält Wettbewerb und mögliche Haftung für ausreichende Anreize, damit KI-Labore ihre Systeme verantwortungsvoll entwickeln. Meta habe die Veröffentlichung seines KI-Agenten Muse sogar verzögert, um dessen Sicherheit zu verbessern. Man sieht: Die Handbremse existiert. Sie …
Alles aufstehen
Bislang war künstliche Intelligenz vor allem ein Problem auf dem Bildschirm. Sie konnte Texte erfinden, Bilder fälschen und mit großer Überzeugung Dinge behaupten, die nie passiert waren. Das war lästig. Immerhin blieb sie dabei sitzen. Mit Physical AI ändert sich das. Der Begriff beschreibt KI-Systeme, die ihre Umgebung wahrnehmen, Entscheidungen treffen und anschließend physisch handeln. …
Der digitale Kollege braucht Betreuung
Früher organisierte die Assistenz Termine, Reisen, Korrespondenz und gelegentlich das Chaos anderer Leute. Heute kommt noch eine Aufgabe dazu: Sie soll lernen, wie man die Software bedient, die einen Teil dieser Arbeit übernehmen soll. Fortschritt erkennt man manchmal daran, dass für die Automatisierung der Arbeit erst einmal neue Arbeit entsteht. Heute Abend findet in München …
Die Macht der Ahnungslosigkeit
Es gibt Momente, in denen man sich wünscht, künstliche Intelligenz hätte schon die Weltherrschaft übernommen. Dann müsste man sich nicht mehr anhören, wie Donald Trump eine Debatte über mögliche Risiken hochentwickelter KI kurzerhand zur Verschwörung erklärt. Menschen, die sich beruflich mit der Technik beschäftigen, warnen vor Kontrollverlust, autonomen Cyberangriffen und militärischem Missbrauch. Der Präsident der …
Mutti wartet lieber noch
Angela Merkel hat die Künstliche Intelligenz entdeckt. Offenbar aber nur unter der Voraussetzung, dass sie ihr nicht zu nahekommt. Ihr Leben mit einem Chatbot besprechen? „Um Gottes willen“, sagte die frühere Bundeskanzlerin bei der Digital X in Köln. Informationen für eine Rede zusammensuchen lassen? Das geht hingegen. Einen intelligenten Haushaltsroboter hätte sie später auch gern. …
Obama warnt
Barack Obama hat ein Problem entdeckt, das inzwischen Milliarden kostet, Arbeitsplätze verändern könnte und von einigen der mächtigsten Unternehmen der Welt mit bemerkenswerter Geschwindigkeit vorangetrieben wird. Künstliche Intelligenz. Bei einer privaten Spendengala in Manhattan forderte der frühere US-Präsident die Demokratische Partei auf, KI nicht länger wie ein technisches Spezialthema zu behandeln. Er warnte vor möglichen …
Die Cloud geht baden
Rechenzentren brauchen Strom, Kühlung und Platz. Künstliche Intelligenz braucht davon zunehmend mehr. Nachdem man die Cloud jahrelang erfolgreich als etwas verkauft hat, das offenbar irgendwo zwischen Himmel und WLAN schwebt, stellt sich nun heraus: Sie braucht Grundstücke. Sehr große sogar. Eine mögliche Lösung liegt deshalb im Wasser. Microsoft hat mit Project Natick bereits gezeigt, dass …
Die KI-Industrie entdeckt die Bremse
Die Männer, die künstliche Intelligenz möglichst schnell immer leistungsfähiger machen wollen, haben eine neue Idee: Vielleicht sollte man künstliche Intelligenz nicht ganz so schnell immer leistungsfähiger machen. Dario Amodei, Chef von Anthropic, fordert inzwischen ausdrücklich eine Verlangsamung bei der Entwicklung besonders mächtiger Modelle. Unabhängige Prüfer sollen dauerhaft Einblick bekommen, Unternehmen gemeinsame Sicherheitsstandards entwickeln und Staaten …
Die Spur des Agenten
Es gibt technische Fortschritte, die erkennt man daran, dass die Technik mehr kann. Und es gibt technische Fortschritte, die erkennt man daran, dass die Marketingabteilung ein neues Wort gelernt hat. 2026 gehört „Agent“ eindeutig zu den erfolgreicheren Vokabeln der zweiten Kategorie. Plötzlich arbeiten überall KI-Agenten. Sie recherchieren, planen, prüfen, koordinieren und erledigen ganze Arbeitsabläufe angeblich …
Der falsche Freund
Es gibt inzwischen einen Gesprächspartner, der immer Zeit hat, geduldig zuhört und erstaunlich selten sagt: Vielleicht redest du gerade Unsinn. Menschen erzählen Chatbots längst Dinge, die sie nicht bei Instagram posten würden. Beziehungsprobleme, berufliche Sorgen, Ängste, Zweifel und Gedanken, für die selbst der engste Freund manchmal nur noch ein vorsichtiges „Hm“ übrig hätte. Die Maschine …
Norwegen zieht den Stecker
Es hat erstaunlich lange gedauert, bis jemand auf die Idee kam, dass Digitalisierung im Klassenzimmer nicht automatisch besser wird, je mehr davon herumliegt. Norwegen probiert deshalb etwas geradezu Fortschrittliches: weniger. Seit diesem Schuljahr sollen Kinder der Klassen 1 bis 7 generative KI im Unterricht grundsätzlich nicht selbst benutzen. Erst in höheren Klassen ist eine vorsichtige …
Bitte wieder selber denken
Es ist vermutlich kein gutes Zeichen für die Zukunft des automatisierten Schreibens, wenn ausgerechnet eine KI-Firma ihre Mitarbeiter darum bitten muss, etwas weniger automatisiert zu schreiben. Scott Stevenson, Chef des kanadischen Legal-Tech-Unternehmens Spellbook, hat seinen mehr als 200 Mitarbeitern Regeln für den Umgang mit KI beim Schreiben gegeben. Bei internen Vorschlägen möchte er lieber eine …