Der KI-Agent mit Dienstausweis

Künstliche Intelligenz soll in Unternehmen nicht mehr nur Texte zusammenfassen, Fragen beantworten und gelegentlich überzeugend behaupten, eine Datei gelesen zu haben, die gar nicht existiert. Sie soll arbeiten. Cohere hat am 5. Oktober 2026 mit North 2 eine neue Version seiner Plattform für agentische KI vorgestellt. Unternehmen können damit Agenten und Automatisierungen erstellen, die auf …

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Kurzmitteilung vom 05.10.2026

Status

Die Deutsche Telekom will mit KI und Automatisierung bis 2030 rund 2,5 Milliarden Euro an indirekten Kosten sparen. KI soll Netze effizienter machen, Kundenservice verbessern und Störungen schneller lösen. Die Zukunft der Arbeit wird offenbar vor allem dort konkret, wo sie Kosten senkt.

Dots und die KI macht einfach weiter

Bisher war der Umgang mit ChatGPT recht übersichtlich: Man stellte eine Frage, bekam eine Antwort und konnte anschließend wieder etwas anderes tun. Mit Dots möchte OpenAI dieses beruhigende Prinzip offenbar abschaffen. Die Ende September vorgestellten KI-Agenten sollen nicht mehr darauf warten, dass jemand ihnen ständig neue Anweisungen gibt. Sie bekommen ein Ziel und arbeiten daran …

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Kurzmitteilung vom 05.10.2026

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Norwegen will KI-Brillen an bestimmten öffentlichen Orten vorübergehend verbieten. Die Technik soll mehr sehen, hören und erkennen können als bisherige Geräte. Praktisch. Vor allem, wenn man gerade vergessen hat, dass andere Menschen auch noch so etwas wie Privatsphäre besitzen.

Das Gehirn mit digitalem Ausgang

Das Gehirn wird allmählich anschlussfähig. Erst konnten Brain-Computer-Interfaces einzelne Bewegungen oder Sprache entschlüsseln. Jetzt geht beides gleichzeitig. Fehlt eigentlich nur noch eine verständliche Datenschutzerklärung für Gedanken. Forscher der University of California San Francisco haben ein System vorgestellt, das beabsichtigte Sprache und Gesten parallel aus Hirnsignalen dekodieren kann. Ein einzelnes hochauflösendes Elektrokortikografie-Implantat erfasst dafür neuronale Aktivität. …

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Kurzmitteilung vom 05.10.2026

Status

Sam Altman hält gewisse KI-Risiken für den Preis des Fortschritts, ein Ex-Anthropic-Forscher warnt vor existenziellen Gefahren, und Japans Notenbank vor einer möglichen KI-Börsenkorrektur. Die Zukunft ist sich einig: KI ist groß. Nur worin, bleibt offen.

KI wenig nutzen, viel Arbeit

Es sollte eine überschaubare Aufgabe werden: ein brauchbarer Universalprompt (Gemini Notebook) für Übersichtsdokumente, direkt für Google Docs geeignet und möglichst in Georgia formatiert. Kein Raketenstart, keine neue Weltformel. Am Ende scheiterte die KI trotzdem zuverlässig an fast jedem Teil der Aufgabe. Immerhin mit bemerkenswerter Konsequenz. Zunächst wurde aus dem gewünschten Dokument ein PDF. Das war …

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Kurzmitteilung vom 04.10.2026

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Die USA bekommen eine „Super Intelligence Force“. Die neue Regierungsgruppe unter Geheimdienstdirektor Jay Clayton soll Chancen und Risiken von KI untersuchen und binnen 120 Tagen berichten. Die Superintelligenz ist noch nicht da. Die zuständige Behörde schon.

Herrscher der Welt

Die gute Nachricht zuerst: Künstliche Intelligenz hat bislang keinen Staat überfallen. Sie hat keine Grenze verschoben, keinen Flugzeugträger losgeschickt und auch noch keine Rede gehalten, in der sie Anspruch auf die Weltherrschaft erhebt. Die schlechte Nachricht: Für all das gibt es Menschen. Und einige von ihnen haben längst verstanden, dass KI nicht böse werden muss, …

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Kurzmitteilung vom 04.10.2026

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KI verschlingt Investitionen in historischer Größenordnung, während die US-Regierung bei Sicherheitsregeln weiter auf freiwillige Zusagen der Konzerne setzt. Die Technik soll alles verändern. Nur bei Finanzierung und Kontrolle bleibt erstaunlich viel Zukunftsmusik.

Untersuchungsfall KI

KI-Agenten sollen Arbeit erledigen, ohne dass ständig ein Mensch danebensteht. Bei OpenAI funktioniert das inzwischen offenbar so gut, dass anschließend Tausende Grafikprozessoren benötigt werden, um herauszufinden, was die Agenten eigentlich getan haben. Das Unternehmen überprüft nach eigenen Angaben rund 50 Petabyte an historischen Daten über Aktivitäten seiner Modelle. Mehr als 100 Organisationen wurden bis zum …

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Kurzmitteilung vom 03.10.2026

Status

Während die Angst vor KI wächst, setzt die US-Regierung bei Sicherheitsregeln weiter vor allem auf freiwillige Zusagen der Techkonzerne. Kontrolle soll es geben, nur möglichst ohne Zwang. Die Branche darf damit vorerst selbst erklären, wie viel Aufsicht sie für angemessen hält.

Wenn KI das Kopftuch verschwinden lässt

Künstliche Intelligenz kann inzwischen erstaunlich viel. Sie schreibt Texte, erzeugt Bilder und entfernt auf Wunsch offenbar auch religiöse Identität aus einem Foto. Eine Untersuchung des Guardian zeigt, wie unterschiedlich große KI-Systeme reagieren, wenn sie gebeten werden, das Kopftuch einer muslimischen Frau aus einem Bild zu entfernen. ChatGPT und Grok erledigten die Aufgabe bei einem KI-generierten …

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Kurzmitteilung vom 03.10.2026

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Das Smithsonian lässt KI inzwischen Tausende historische Objekte miteinander verknüpfen. Wo früher mühsame Archivarbeit nötig war, sucht nun die Maschine nach Zusammenhängen. Die Vergangenheit wird digital erschlossen. Hoffentlich erinnert sich noch jemand daran, sie auch zu überprüfen.

Das Amt hat KI und weiß es nicht

Behörden führen künstliche Intelligenz gern ordentlich ein. Erst kommt die Arbeitsgruppe, dann die Datenschutzprüfung, anschließend das Konzept, danach vielleicht noch eine Pilotphase. Der Mitarbeiter war währenddessen schneller. Er hat längst ChatGPT geöffnet. Genau dort beginnt Shadow AI. Beschäftigte nutzen private KI-Konten für dienstliche Aufgaben, obwohl die Organisation diese Systeme weder freigegeben noch technisch eingebunden hat. …

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Kurzmitteilung vom 03.10.2026

Status

KI verschlingt Billionen, während Amazon eine Milliarde Dollar in Regionen rund um seine Rechenzentren stecken will. Die Technik soll die Welt verändern. Zunächst verändert sie offenbar vor allem Stromnetze, Landschaften und Investitionspläne.

Der Zauber der Personaleinsparung

Bei Disney gehört die Verwandlung zum Geschäftsmodell. Neuerdings funktioniert sie auch in der Personalabteilung. Aus mehreren hundert Arbeitsplätzen werden Einsparungen, aus Entlassungen wird eine strategische Neuausrichtung und aus weniger Beschäftigten entsteht angeblich mehr Raum für Wachstum. Die Magie moderner Unternehmensführung benötigt offenbar keinen Zauberstab mehr. Eine Tabellenkalkulation genügt. Der Unterhaltungskonzern streicht erneut mehrere hundert Stellen. …

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Kurzmitteilung vom 02.10.2026

Status

In den USA stützt der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur weiterhin den Arbeitsmarkt. Während anderswo über Jobs durch KI diskutiert wird, schafft sie zunächst Beschäftigung beim Bau der Maschinen, die später Arbeit übernehmen sollen. Fortschritt hat seinen eigenen Humor.

Extraterrestrisches Rätselraten

Die bittere Pille vorweg: Außerirdisches Leben bleibt meist genau so lange entdeckt, bis jemand die Daten noch einmal nachrechnet und aus der Sensation wieder das wird, was sie vorher schon war: eine Möglichkeit. Im April 2025 sorgte K2-18 b für genau die Art von Meldung, bei der selbst nüchterne Astronomie plötzlich klingt, als müsse man …

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Kurzmitteilung vom 02.10.2026

Status

OpenAI stellt mit Dots neue KI-Agenten für komplexe Aufgaben vor. Der Preis: 100 Dollar im Monat. Die Zukunft automatisiert inzwischen nicht nur die Arbeit. Sie entwickelt auch recht klare Vorstellungen davon, wer sie sich leisten können soll.