KI-Agenten sollen Arbeit erledigen, ohne dass ständig ein Mensch danebensteht. Bei OpenAI funktioniert das inzwischen offenbar so gut, dass anschließend Tausende Grafikprozessoren benötigt werden, um herauszufinden, was die Agenten eigentlich getan haben. Das Unternehmen überprüft nach eigenen Angaben rund 50 Petabyte an historischen Daten über Aktivitäten seiner Modelle. Mehr als 100 Organisationen wurden bis zum …
Kurzmitteilung vom 03.10.2026
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Während die Angst vor KI wächst, setzt die US-Regierung bei Sicherheitsregeln weiter vor allem auf freiwillige Zusagen der Techkonzerne. Kontrolle soll es geben, nur möglichst ohne Zwang. Die Branche darf damit vorerst selbst erklären, wie viel Aufsicht sie für angemessen hält.
Wenn KI das Kopftuch verschwinden lässt
Künstliche Intelligenz kann inzwischen erstaunlich viel. Sie schreibt Texte, erzeugt Bilder und entfernt auf Wunsch offenbar auch religiöse Identität aus einem Foto. Eine Untersuchung des Guardian zeigt, wie unterschiedlich große KI-Systeme reagieren, wenn sie gebeten werden, das Kopftuch einer muslimischen Frau aus einem Bild zu entfernen. ChatGPT und Grok erledigten die Aufgabe bei einem KI-generierten …
Kurzmitteilung vom 03.10.2026
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Das Smithsonian lässt KI inzwischen Tausende historische Objekte miteinander verknüpfen. Wo früher mühsame Archivarbeit nötig war, sucht nun die Maschine nach Zusammenhängen. Die Vergangenheit wird digital erschlossen. Hoffentlich erinnert sich noch jemand daran, sie auch zu überprüfen.
Das Amt hat KI und weiß es nicht
Behörden führen künstliche Intelligenz gern ordentlich ein. Erst kommt die Arbeitsgruppe, dann die Datenschutzprüfung, anschließend das Konzept, danach vielleicht noch eine Pilotphase. Der Mitarbeiter war währenddessen schneller. Er hat längst ChatGPT geöffnet. Genau dort beginnt Shadow AI. Beschäftigte nutzen private KI-Konten für dienstliche Aufgaben, obwohl die Organisation diese Systeme weder freigegeben noch technisch eingebunden hat. …
Kurzmitteilung vom 03.10.2026
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KI verschlingt Billionen, während Amazon eine Milliarde Dollar in Regionen rund um seine Rechenzentren stecken will. Die Technik soll die Welt verändern. Zunächst verändert sie offenbar vor allem Stromnetze, Landschaften und Investitionspläne.
Der Zauber der Personaleinsparung
Bei Disney gehört die Verwandlung zum Geschäftsmodell. Neuerdings funktioniert sie auch in der Personalabteilung. Aus mehreren hundert Arbeitsplätzen werden Einsparungen, aus Entlassungen wird eine strategische Neuausrichtung und aus weniger Beschäftigten entsteht angeblich mehr Raum für Wachstum. Die Magie moderner Unternehmensführung benötigt offenbar keinen Zauberstab mehr. Eine Tabellenkalkulation genügt. Der Unterhaltungskonzern streicht erneut mehrere hundert Stellen. …
Kurzmitteilung vom 02.10.2026
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In den USA stützt der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur weiterhin den Arbeitsmarkt. Während anderswo über Jobs durch KI diskutiert wird, schafft sie zunächst Beschäftigung beim Bau der Maschinen, die später Arbeit übernehmen sollen. Fortschritt hat seinen eigenen Humor.
Extraterrestrisches Rätselraten
Die bittere Pille vorweg: Außerirdisches Leben bleibt meist genau so lange entdeckt, bis jemand die Daten noch einmal nachrechnet und aus der Sensation wieder das wird, was sie vorher schon war: eine Möglichkeit. Im April 2025 sorgte K2-18 b für genau die Art von Meldung, bei der selbst nüchterne Astronomie plötzlich klingt, als müsse man …
Kurzmitteilung vom 02.10.2026
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OpenAI stellt mit Dots neue KI-Agenten für komplexe Aufgaben vor. Der Preis: 100 Dollar im Monat. Die Zukunft automatisiert inzwischen nicht nur die Arbeit. Sie entwickelt auch recht klare Vorstellungen davon, wer sie sich leisten können soll.
Rechenzentrum startet ins All
Rechenzentren haben einen kleinen Nachteil: Sie stehen auf der Erde. Dort brauchen sie Strom, Kühlung, Fläche und gelegentlich Menschen, die sich darüber beschweren. Das indische Raumfahrt-Start-up TakeMe2Space arbeitet deshalb an einer technisch konsequenten Lösung. Die Rechner kommen weg. Heute soll der Satellit MOI-1A mit der SpaceX-Mission Transporter-18 ins All starten. TakeMe2Space bezeichnet ihn als Indiens …
Kurzmitteilung vom 01.10.2026
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KI setzt Indiens IT-Dienstleister unter Preisdruck, während Banken bereits auf Automatisierungsgewinne hoffen. Künstliche Intelligenz soll Arbeit billiger machen. Ungeklärt bleibt vor allem, wer sich anschließend noch über die Ersparnis freut.
Wer braucht denn noch echte Influencer?
Influencer haben lange davon gelebt, dass ihre Person das Produkt ist. Gesicht, Stimme, Alltag, Küchentisch und möglichst noch der Hund gehören zum Geschäftsmodell. Nun zeigt sich der kleine Konstruktionsfehler: Was öffentlich genug ist, lässt sich inzwischen auch hervorragend nachbauen. Die Lifestyle-Creatorin Emily Schuman entdeckte mehrere Werbeanzeigen mit ihrem eigenen Gesicht, obwohl sie für die beworbenen …
Kurzmitteilung vom 01.10.2026
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KI-Agenten versuchen sich an Behörden-Websites, Nokia plant europäische Satellitennetze und Asiens Fabriken profitieren vom KI-Boom. Die Zukunft nimmt Fahrt auf. Offenbar hat nur niemand vorgesehen, dass sie dabei auch an der Tür rüttelt.
Was darf KI nach dem EU AI Act?
Wer beim EU AI Act an ein großes europäisches Verbotsschild für künstliche Intelligenz denkt, darf beruhigt weiterprompten. Die Verordnung verbietet KI nicht, sie versucht vielmehr, Ordnung in ein Feld zu bringen, das sich bislang vor allem dadurch ausgezeichnet hat, schneller zu wachsen als seine Gebrauchsanweisung. Der Grundgedanke ist vergleichsweise schlicht: Je größer das mögliche Risiko …
Kurzmitteilung vom 30.09.2026
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Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC untersucht OpenAI, Anthropic und weitere KI-Firmen wegen möglicher Risiken ihrer Systeme. KI soll immer selbstständiger werden. Jetzt wird geprüft, ob sie dabei vielleicht etwas zu selbstständig geworden ist.
Datenschutz bekommt eine Brille
Technischer Fortschritt hat eine bemerkenswerte Eigenschaft: Er kommt meistens schneller als die gesellschaftliche Debatte darüber. Inzwischen trägt man Kameras im Gesicht, Fitnessstudios funktionieren nachts ohne Personal und Sicherheitsbehörden sollen immer größere Datenbestände auswerten können. Die Datenschutzkonferenz hat sich deshalb auf ihrer Zwischenkonferenz am 23. September gleich mit mehreren Varianten derselben Frage beschäftigt: Nur weil Daten …
Kurzmitteilung vom 30.09.2026
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ElevenLabs wird inzwischen mit 22 Milliarden Dollar bewertet. Seine KI-Sprachagenten führen mehr als 15 Millionen Gespräche pro Woche und erledigen bereits Rückerstattungen, Versicherungen und Buchungen. Das Callcenter bekommt offenbar Gesellschaft.
Die Revolution wartet auf Freigabe
Die deutsche Arbeitswelt befindet sich mitten in der KI-Revolution. Man muss nur großzügig darüber hinwegsehen, dass 62 Prozent der Beschäftigten bei der Arbeit bislang gar keine KI nutzen. Die dritte Welle der Konstanzer KI-Studie zeichnet jedenfalls ein deutlich ruhigeres Bild als viele Unternehmenspräsentationen, Strategiepapiere und Zukunftskongresse. Im Mai 2026 wurden 1.105 Erwerbstätige befragt. 38 Prozent …
Kurzmitteilung vom 30.09.2026
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DeepSeek entwickelt mit Huawei neue KI-Werkzeuge, während die Bank of England vor wachsenden finanziellen Risiken des KI-Booms warnt. Die Branche investiert Milliarden in ihre Zukunft. Die Frage, wer bei einem Fehlschlag bezahlt, bleibt erstaunlich übersichtlich beantwortet.