Behördengänge gehören zu den wenigen Dingen, bei denen selbst eine künstliche Intelligenz zunächst herausfinden muss, welches Formular eigentlich gemeint ist. Genau hier setzt Adler AI an. Das unabhängige und nach eigenen Angaben nicht kommerzielle Projekt will Bürger durch deutsche Verwaltungsverfahren führen, Zuständigkeiten erklären und sagen, welche Unterlagen, Gebühren oder Fristen zu beachten sind. Seit dem …
Kurzmitteilung vom 07.10.2026
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Der IWF warnt vor Risiken des KI-Booms: hohe Investitionen treiben die Nachfrage, Bewertungen könnten überzogen sein, zugleich drohen Folgen für Arbeitsmarkt und Finanzsystem. KI soll Wachstum bringen. Zunächst wächst zuverlässig vor allem die Rechnung.
Reichweite auf der Wiesn kostet
Auf dem Oktoberfest kann man weiterhin Bier trinken, Dirndl tragen und sein Handy hochhalten. Schwierig wird es erst, wenn das Foto anschließend Geld verdient. Rund 450 Influencer-, Werbe- und Unternehmenslizenzen hat die Stadt München für die Wiesn 2026 bis zum Tag nach Festende vergeben. Die Einnahmen lagen nach Angaben des Wirtschaftsreferats im niedrigen sechsstelligen Bereich. …
Kurzmitteilung vom 07.10.2026
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Tesla drängt auf eine EU-Zulassung seines Fahrassistenzsystems und wirbt dabei mit Sicherheitsvorteilen, die Fachleute für unzureichend belegt halten. Die Technik soll Vertrauen schaffen. Praktischerweise wird über die Belege noch verhandelt.
Das ist jetzt aber auch anstrengend
Künstliche Intelligenz sollte Arbeit leichter machen. Nun gibt es erste Forschung dazu, dass sie manche Menschen vor allem darin unterstützt, sich von künstlicher Intelligenz erholen zu wollen. AI Fatigue ist 2026 vom hübschen Schlagwort zum ernsthaften Forschungsgegenstand geworden. Eine Studie in Computers in Human Behavior Reports entwickelte sogar eine eigene Skala dafür. Untersucht wurden kognitive Überlastung, emotionale …
Kurzmitteilung vom 07.10.2026
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Eine Reuters/Ipsos-Umfrage zeigt: 57 Prozent der registrierten US-Wähler finden, die Regierung nehme KI-Risiken nicht ernst genug; 84 Prozent sehen Jobs bedroht. Die Technik wird politisch. Offenbar reicht „Innovation“ als Beruhigungsmittel nicht mehr.
Sicherheit ist freiwillig
Unabhängige Sicherheitsprüfungen sind eine ausgezeichnete Idee. Besonders bei KI-Modellen, die stark genug sein könnten, um bei Cyberangriffen oder biologischer Forschung sehr unangenehme Dinge zu erleichtern. Man muss die Prüfer nur an das Modell heranlassen. Anthropic hat genau das bei Claude Mythos 5.1 nicht getan. Das britische AI Security Institute, bislang ein wichtiger Partner bei der …
Kurzmitteilung vom 06.10.2026
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KI wird heute vor allem als Sicherheitsproblem sichtbar: Südkorea untersucht mutmaßlichen KI-Einsatz bei Bankangriffen, OpenAI und Anthropic unterstützen in Australien Meldepflichten für KI-Datenpannen. Fortschritt braucht offenbar zunehmend eine Schadensmeldung.
Der KI-Agent mit Dienstausweis
Künstliche Intelligenz soll in Unternehmen nicht mehr nur Texte zusammenfassen, Fragen beantworten und gelegentlich überzeugend behaupten, eine Datei gelesen zu haben, die gar nicht existiert. Sie soll arbeiten. Cohere hat am 5. Oktober 2026 mit North 2 eine neue Version seiner Plattform für agentische KI vorgestellt. Unternehmen können damit Agenten und Automatisierungen erstellen, die auf …
Kurzmitteilung vom 05.10.2026
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Die Deutsche Telekom will mit KI und Automatisierung bis 2030 rund 2,5 Milliarden Euro an indirekten Kosten sparen. KI soll Netze effizienter machen, Kundenservice verbessern und Störungen schneller lösen. Die Zukunft der Arbeit wird offenbar vor allem dort konkret, wo sie Kosten senkt.
Dots und die KI macht einfach weiter
Bisher war der Umgang mit ChatGPT recht übersichtlich: Man stellte eine Frage, bekam eine Antwort und konnte anschließend wieder etwas anderes tun. Mit Dots möchte OpenAI dieses beruhigende Prinzip offenbar abschaffen. Die Ende September vorgestellten KI-Agenten sollen nicht mehr darauf warten, dass jemand ihnen ständig neue Anweisungen gibt. Sie bekommen ein Ziel und arbeiten daran …
Kurzmitteilung vom 05.10.2026
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Norwegen will KI-Brillen an bestimmten öffentlichen Orten vorübergehend verbieten. Die Technik soll mehr sehen, hören und erkennen können als bisherige Geräte. Praktisch. Vor allem, wenn man gerade vergessen hat, dass andere Menschen auch noch so etwas wie Privatsphäre besitzen.
Das Gehirn mit digitalem Ausgang
Das Gehirn wird allmählich anschlussfähig. Erst konnten Brain-Computer-Interfaces einzelne Bewegungen oder Sprache entschlüsseln. Jetzt geht beides gleichzeitig. Fehlt eigentlich nur noch eine verständliche Datenschutzerklärung für Gedanken. Forscher der University of California San Francisco haben ein System vorgestellt, das beabsichtigte Sprache und Gesten parallel aus Hirnsignalen dekodieren kann. Ein einzelnes hochauflösendes Elektrokortikografie-Implantat erfasst dafür neuronale Aktivität. …
Kurzmitteilung vom 05.10.2026
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Sam Altman hält gewisse KI-Risiken für den Preis des Fortschritts, ein Ex-Anthropic-Forscher warnt vor existenziellen Gefahren, und Japans Notenbank vor einer möglichen KI-Börsenkorrektur. Die Zukunft ist sich einig: KI ist groß. Nur worin, bleibt offen.
KI wenig nutzen, viel Arbeit
Es sollte eine überschaubare Aufgabe werden: ein brauchbarer Universalprompt (Gemini Notebook) für Übersichtsdokumente, direkt für Google Docs geeignet und möglichst in Georgia formatiert. Kein Raketenstart, keine neue Weltformel. Am Ende scheiterte die KI trotzdem zuverlässig an fast jedem Teil der Aufgabe. Immerhin mit bemerkenswerter Konsequenz. Zunächst wurde aus dem gewünschten Dokument ein PDF. Das war …
Kurzmitteilung vom 04.10.2026
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Die USA bekommen eine „Super Intelligence Force“. Die neue Regierungsgruppe unter Geheimdienstdirektor Jay Clayton soll Chancen und Risiken von KI untersuchen und binnen 120 Tagen berichten. Die Superintelligenz ist noch nicht da. Die zuständige Behörde schon.
Herrscher der Welt
Die gute Nachricht zuerst: Künstliche Intelligenz hat bislang keinen Staat überfallen. Sie hat keine Grenze verschoben, keinen Flugzeugträger losgeschickt und auch noch keine Rede gehalten, in der sie Anspruch auf die Weltherrschaft erhebt. Die schlechte Nachricht: Für all das gibt es Menschen. Und einige von ihnen haben längst verstanden, dass KI nicht böse werden muss, …
Kurzmitteilung vom 04.10.2026
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KI verschlingt Investitionen in historischer Größenordnung, während die US-Regierung bei Sicherheitsregeln weiter auf freiwillige Zusagen der Konzerne setzt. Die Technik soll alles verändern. Nur bei Finanzierung und Kontrolle bleibt erstaunlich viel Zukunftsmusik.
Untersuchungsfall KI
KI-Agenten sollen Arbeit erledigen, ohne dass ständig ein Mensch danebensteht. Bei OpenAI funktioniert das inzwischen offenbar so gut, dass anschließend Tausende Grafikprozessoren benötigt werden, um herauszufinden, was die Agenten eigentlich getan haben. Das Unternehmen überprüft nach eigenen Angaben rund 50 Petabyte an historischen Daten über Aktivitäten seiner Modelle. Mehr als 100 Organisationen wurden bis zum …
Kurzmitteilung vom 03.10.2026
Status
Während die Angst vor KI wächst, setzt die US-Regierung bei Sicherheitsregeln weiter vor allem auf freiwillige Zusagen der Techkonzerne. Kontrolle soll es geben, nur möglichst ohne Zwang. Die Branche darf damit vorerst selbst erklären, wie viel Aufsicht sie für angemessen hält.