Der technische Fortschritt hat offenbar eine neue Aufgabe gefunden. Nachdem Roboter bereits laufen, tanzen und Pakete transportieren können, dürfen sie jetzt auch vor einem Hähnchenimbiss kämpfen. In einer Kölner Einkaufsstraße lieferte sich der Berliner Gastronom und TikTok-Star Omar Nhas einen Schlagabtausch mit einem humanoiden Roboter. Die Maschine trug die rot-gelben Farben von Iron Man, der …
Kurzmitteilung vom 09.10.2026
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Laut OpenAI wurden mithilfe von ChatGPT rund 100 gefälschte Artikel in mindestens 20 US-Medien platziert. Hinter der Aktion soll eine iranische Einflusskampagne stecken. Die KI produzierte die Texte, echte Redaktionen veröffentlichten sie. Journalistische Glaubwürdigkeit gibt es offenbar auch ohne Journalismus.
Abteilung für autonome Kriegsmaschinen
Die amerikanische Armee schafft neue Zuständigkeiten für den Krieg der Zukunft. Diesmal geht es nicht um zusätzliche Generäle oder eine weitere Verwaltungsebene, sondern um Maschinen, die zunehmend selbstständig militärische Aufgaben übernehmen sollen. Am 1. Oktober 2026 ordnete der amtierende US-Heeresminister Adam Telle die Einrichtung des „Army Futures and Autonomous Systems Command“, kurz FASCOM, an. Das …
Kurzmitteilung vom 09.10.2026
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Deutschland und Großbritannien planen eine engere KI-Partnerschaft. Gleichzeitig sieht die EU-Kommission derzeit keinen Bedarf für eine eigene KI-Haftungsrichtlinie. Die Technologie soll also schneller vorankommen. Bei der Frage, wer für Schäden geradesteht, ist man weniger eilig.
Wenig Vertrauen, viel Werbung
Influencer haben ein Vertrauensproblem. Für die Werbeindustrie ist das offenbar kein Grund, auf sie zu verzichten. Schließlich wäre es wirtschaftlich ausgesprochen unpraktisch, ausgerechnet jene Menschen nicht mehr für Werbung zu bezahlen, deren Beruf darin besteht, anderen Menschen Produkte zu empfehlen. Glaubwürdigkeit ist wichtig. Reichweite allerdings auch. Und die lässt sich wenigstens ordentlich in Zahlen darstellen. …
Kurzmitteilung vom 09.10.2026
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OpenAI entlässt drei Forscher wegen Verstößen gegen interne Regeln zum Umgang mit sensiblen Informationen. In Australien gerät ein KI-Anbieter nach einem Angriff auf ein Regierungsportal unter Druck. Die Branche verspricht intelligente Systeme. Bei der eigenen Kontrolle besteht offenbar noch Nachholbedarf.
Dein Kollege macht die Arbeit mit
Vielleicht haben wir uns die große KI-Revolution im Arbeitsleben nur spektakulärer vorgestellt, als sie tatsächlich wird. Keine Roboter, die morgens mit einem Karton vor dem Schreibtisch stehen. Keine E-Mail aus der Personalabteilung mit dem Betreff „Leider kann ChatGPT das inzwischen auch“. Stattdessen passiert etwas viel Unauffälligeres: Die Kollegen beginnen einfach, fremde Berufe mitzuerledigen. OpenAI hat …
Kurzmitteilung vom 09.10.2026
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SoftBank sucht laut Medienbericht bis zu 100 Milliarden Dollar für KI, während ein milliardenschwerer Börsengang des Rechenzentrumsbetreibers Firmus scheitert. Die Branche braucht immer mehr Kapital, doch Investoren werden vorsichtiger. Offenbar kostet die Zukunft inzwischen mehr, als die Euphorie hergibt.
Erst angegriffen, dann weggeschickt
Wer eine politische Veranstaltung filmt, muss offenbar damit rechnen, anschließend selbst zum Problem erklärt zu werden. Bei einer AfD-Veranstaltung am 3. Oktober in Fürstenwalde wurde ein YouTuber angegriffen. Die Polizei griff ein und erteilte anschließend dem Angegriffenen einen Platzverweis. Der mutmaßliche Angreifer durfte bleiben. Eine bemerkenswerte Auslegung der Gefahrenabwehr, bei der sich die Situation offenbar …
Kurzmitteilung vom 08.10.2026
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Samsung erwartet dank KI-Boom Rekordgewinne, während ein niederländisches Unternehmen KI zur Drohnenabwehr in der Ukraine einsetzt. Die Technik verspricht enorme Profite und militärische Vorteile. Ob beides ein Fortschritt ist, hängt offenbar vom Standpunkt ab.
Souveränität mit fremdem Geld
Europa möchte bei künstlicher Intelligenz unabhängiger werden. Das kostet zunächst einmal drei Milliarden Euro und funktioniert erstaunlicherweise am besten, wenn auch Samsung mitbezahlt. Das französische Unternehmen Mistral AI hat eine neue Finanzierungsrunde über drei Milliarden Euro abgeschlossen und wird nun mit mehr als 21 Milliarden Euro bewertet. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um …
Kurzmitteilung vom 08.10.2026
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Dänemark plant strengere Regeln gegen KI-Deepfakes, TSMC meldet Rekordumsätze durch den KI-Boom und ein Cyberangriff auf südkoreanische Banken soll mithilfe von KI erfolgt sein. Die Technik entwickelt sich rasant. Bei der Kontrolle bleibt der Mensch etwas langsamer.
Der Amtsschimmel mit Chatbot
Behördengänge gehören zu den wenigen Dingen, bei denen selbst eine künstliche Intelligenz zunächst herausfinden muss, welches Formular eigentlich gemeint ist. Genau hier setzt Adler AI an. Das unabhängige und nach eigenen Angaben nicht kommerzielle Projekt will Bürger durch deutsche Verwaltungsverfahren führen, Zuständigkeiten erklären und sagen, welche Unterlagen, Gebühren oder Fristen zu beachten sind. Seit dem …
Kurzmitteilung vom 07.10.2026
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Der IWF warnt vor Risiken des KI-Booms: hohe Investitionen treiben die Nachfrage, Bewertungen könnten überzogen sein, zugleich drohen Folgen für Arbeitsmarkt und Finanzsystem. KI soll Wachstum bringen. Zunächst wächst zuverlässig vor allem die Rechnung.
Reichweite auf der Wiesn kostet
Auf dem Oktoberfest kann man weiterhin Bier trinken, Dirndl tragen und sein Handy hochhalten. Schwierig wird es erst, wenn das Foto anschließend Geld verdient. Rund 450 Influencer-, Werbe- und Unternehmenslizenzen hat die Stadt München für die Wiesn 2026 bis zum Tag nach Festende vergeben. Die Einnahmen lagen nach Angaben des Wirtschaftsreferats im niedrigen sechsstelligen Bereich. …
Kurzmitteilung vom 07.10.2026
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Tesla drängt auf eine EU-Zulassung seines Fahrassistenzsystems und wirbt dabei mit Sicherheitsvorteilen, die Fachleute für unzureichend belegt halten. Die Technik soll Vertrauen schaffen. Praktischerweise wird über die Belege noch verhandelt.
Das ist jetzt aber auch anstrengend
Künstliche Intelligenz sollte Arbeit leichter machen. Nun gibt es erste Forschung dazu, dass sie manche Menschen vor allem darin unterstützt, sich von künstlicher Intelligenz erholen zu wollen. AI Fatigue ist 2026 vom hübschen Schlagwort zum ernsthaften Forschungsgegenstand geworden. Eine Studie in Computers in Human Behavior Reports entwickelte sogar eine eigene Skala dafür. Untersucht wurden kognitive Überlastung, emotionale …
Kurzmitteilung vom 07.10.2026
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Eine Reuters/Ipsos-Umfrage zeigt: 57 Prozent der registrierten US-Wähler finden, die Regierung nehme KI-Risiken nicht ernst genug; 84 Prozent sehen Jobs bedroht. Die Technik wird politisch. Offenbar reicht „Innovation“ als Beruhigungsmittel nicht mehr.
Sicherheit ist freiwillig
Unabhängige Sicherheitsprüfungen sind eine ausgezeichnete Idee. Besonders bei KI-Modellen, die stark genug sein könnten, um bei Cyberangriffen oder biologischer Forschung sehr unangenehme Dinge zu erleichtern. Man muss die Prüfer nur an das Modell heranlassen. Anthropic hat genau das bei Claude Mythos 5.1 nicht getan. Das britische AI Security Institute, bislang ein wichtiger Partner bei der …
Kurzmitteilung vom 06.10.2026
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KI wird heute vor allem als Sicherheitsproblem sichtbar: Südkorea untersucht mutmaßlichen KI-Einsatz bei Bankangriffen, OpenAI und Anthropic unterstützen in Australien Meldepflichten für KI-Datenpannen. Fortschritt braucht offenbar zunehmend eine Schadensmeldung.