Deutschland bekommt ab Januar einen digitalen Geldbeutel. d-you soll künftig Personalausweis, Führerschein und andere Nachweise auf dem Smartphone bündeln. Der Staat möchte damit zeigen, dass Digitalisierung auch funktionieren kann, bevor man dafür einen Ordner anlegt. Am 2. Januar 2027 soll die deutsche EUDI-Wallet starten. Sie ist freiwillig und kostenlos. Rund 40 Partner sollen zum Auftakt …
Kurzmitteilung vom 10.09.2026
Status
Das US-Justizministerium untersucht laut New York Times Nvidias 17-Milliarden-Dollar-Deal mit dem KI-Chiphersteller Groq. Geprüft wird, ob die Konstruktion eine strengere Kartellprüfung umgehen sollte. Selbst bei künstlicher Intelligenz bleibt eine alte Technologie erstaunlich leistungsfähig: der Vertrag.
Russland übt noch Obenbleiben
Russland bekommt sein eigenes Starlink. Zumindest ist das der Plan. Das Satellitennetz Rassvet soll schnelles Internet aus dem niedrigen Erdorbit liefern, unabhängig von amerikanischer Technik und irgendwann mit Hunderten Satelliten rund um den Globus. Die ersten 32 Exemplare sind inzwischen gestartet. Der Weltraum zeigt sich von der strategischen Unabhängigkeit bislang allerdings wenig beeindruckt. Schon beim …
Kurzmitteilung vom 10.09.2026
Status
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt vor neuen Finanzrisiken durch den KI-Boom. Billionen fließen in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur, teilweise über Schulden und private Kredite. KI soll die Wirtschaft produktiver machen. Bis dahin macht sie vor allem Investitionen größer.
Apple faltet jetzt auch
Apple hat das iPhone gefaltet. Das dauerte nur ungefähr sieben Jahre länger als bei Samsung, kostet dafür aber 1.999 Dollar. Fortschritt muss schließlich irgendwo anfangen, und sei es beim Preis. Das iPhone Duo ist Apples erstes faltbares Smartphone und zugleich der große Auftritt des neuen Konzernchefs John Ternus. Zusammengeklappt ungefähr so groß wie ein Reisepass, …
Kurzmitteilung vom 09.09.2026
Status
Anthropic meldet einen weiteren Zwischenfall mit einer frühen Claude-Version, Google steckt 13 Milliarden Euro in neue KI-Rechenzentren in Finnland und kauft dafür Atomstrom. KI wird leistungsfähiger. Vor allem darin, gleichzeitig Sicherheits- und Stromfragen zu produzieren.
Die Zulassungsstelle ist fast online
Deutschland hat die Kfz-Zulassung digitalisiert. Das bedeutet: Man kann sein Auto online anmelden, solange die zuständige Behörde technisch in der Lage ist, die Online-Anmeldung anzunehmen. Verwaltung kann so einfach sein. Seit September 2023 soll i-Kfz die Zulassung, Ummeldung und Abmeldung von Fahrzeugen vollständig über das Internet ermöglichen. Das zuständige Bundesministerium versprach weniger Wartezeit, geringere Gebühren …
Kurzmitteilung vom 09.09.2026
Status
Die USA werfen DeepSeek, Alibaba und weiteren chinesischen KI-Firmen systematisches Abschöpfen amerikanischer Modelle vor. Peking weist das zurück. KI ist damit endgültig Geopolitik. Früher stritten Staaten um Rohstoffe. Heute darum, wer wessen Hausaufgaben kopiert hat.
Warum sind noch alle da?
Die Zukunft der Arbeit sieht erstaunlich geschäftig aus. Vor allem für Menschen. Während Unternehmen ihre Lager mit autonomen Gabelstaplern, Transportrobotern, Drohnen und inzwischen sogar humanoiden Maschinen bestücken, müssen die vermeintlich Überflüssigen diese Systeme entwickeln, installieren, warten, überwachen und einsammeln, wenn die Zukunft mal wieder irgendwo zwischen Regal 14 und dem Warenausgang stehen bleibt. Die Zahlen …
Kurzmitteilung vom 09.09.2026
Status
OpenAI entwickelt mit Samsung Chips der nächsten Generation, während eine britische Analyse deutlich weniger Dauerjobs durch neue Rechenzentren erwartet als die Branche. KI braucht offenbar immer mehr Infrastruktur. Menschen eher nicht.
Die Technik fährt schon mal vor
Die Zukunft des Autofahrens hat ein kleines Problem: Sie ist offenbar schneller auf der Straße als im Gesetzblatt. Tesla hat in Austin mit dem kommerziellen Einsatz seines Cybercab begonnen, eines Robotaxis ohne Lenkrad, Pedale und klassische Bedienelemente. Genau deshalb interessiert sich nun die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA für das Fahrzeug. Sie hat eine formelle Prüfung eröffnet …
Kurzmitteilung vom 09.09.2026
Status
Google steckt 13 Milliarden Euro in Finnlands KI-Infrastruktur, DeepSeek bereitet seinen Börsengang vor und Australien legt sich wegen Social-Media-Algorithmen mit Washington an. Die Zukunft wächst. Vor allem bei Kapitalbedarf und Konfliktpotenzial.
Bitte wieder selber denken
Es ist vermutlich kein gutes Zeichen für die Zukunft des automatisierten Schreibens, wenn ausgerechnet eine KI-Firma ihre Mitarbeiter darum bitten muss, etwas weniger automatisiert zu schreiben. Scott Stevenson, Chef des kanadischen Legal-Tech-Unternehmens Spellbook, hat seinen mehr als 200 Mitarbeitern Regeln für den Umgang mit KI beim Schreiben gegeben. Bei internen Vorschlägen möchte er lieber eine …
Zweite Kurzmitteilung vom 08.09.2026
Status
OpenAI-Forscher verbrauchen teils KI-Tokens für über 7.000 Dollar am Tag, OpenAI mietet neue Rechenleistung in Malaysia und ASML plant noch größere Chips für Rechenzentren. Die Zukunft wird immer effizienter. Sie braucht nur immer mehr Strom, Chips und Geld, um uns das zu erklären.
Europa will ins All. Amerika schmollt
Europa möchte unabhängiger im Weltraum werden. Die Vereinigten Staaten helfen dabei offenbar schon einmal, indem sie zu Europas großem Weltraumgipfel möglichst nicht erscheinen. Am 9. und 10. September treffen sich in Paris auf Einladung Frankreichs knapp 120 ausländische Delegationen. Staats- und Regierungschefs, Wissenschaftler, Astronauten, Militärs und Raumfahrtunternehmen sollen über die Zukunft der Raumfahrt sprechen. Das …
Kurzmitteilung vom 08.09.2026
Status
Australien will abschaltbare Social-Media-Algorithmen, KI lässt Kollegen fremde Aufgaben übernehmen und Mistral sammelt 3 Milliarden Euro ein. Die Zukunft wird gerade gebaut. Wir dürfen nur noch herausfinden, ob wir darin vorkommen, oder nur verarbeitet werden.
KI frisst Journalismus
Die Sache ist angenehm modern: Zeitungen bezahlen Reporter, Redakteure, Korrespondenten und Fotografen. KI-Unternehmen nehmen die Ergebnisse, trainieren damit ihre Systeme und verkaufen anschließend Antworten, für die der Leser die Zeitung womöglich gar nicht mehr besuchen muss. Effizienz kann sehr elegant aussehen, solange man nicht fragt, wer sie bezahlt. Die Seattle Times und Newsday haben OpenAI …
Kurzmitteilung vom 07.09.2026
Status
China rüstet humanoide Roboter fürs Militär, Taiwans Chipmacht wird geopolitische Währung und Chinas KI-Chiphersteller greifen Nvidia an. Die Zukunft wird schneller verteilt als reguliert. Offen bleibt nur, wer über Technik und Einsatz entscheidet.
Wenn der Algorithmus mitwählt
Wahlkampf war früher eine überschaubare Angelegenheit. Parteien klebten Plakate, Kandidaten hielten Reden und irgendwann wusste niemand mehr, wer eigentlich zuerst die Rente retten wollte. Heute genügt zusätzlich ein Netzwerk aus falschen Accounts, erfundenen Nachrichten und Videos, die aussehen, als hätte sie gerade eine seriöse Redaktion veröffentlicht. Genau das passiert im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt. Seit Juli …
Zweite Kurzmitteilung vom 06.09.2026
Status
OpenAI meldet den „automatisierten Forschungspraktikanten“, während micro1 Tausende Menschen sucht, die Roboter trainieren. Die Zukunft der Arbeit ist damit erstaunlich übersichtlich: Maschinen lernen unsere Jobs. Und wir helfen ihnen vorerst noch dabei.