Das amerikanische Fernsehen hat ein Problem. Die Zuschauer informieren sich zunehmend anderswo. Ausgerechnet dort, wo zwischen einer politischen Krise, einem Katzenvideo und der Werbung für Nahrungsergänzungsmittel oft nur eine Fingerbewegung liegt. Das Pew Research Center hat am 19. Oktober 2026 neue Zahlen zur Nachrichtennutzung in den USA veröffentlicht. Während 2025 noch 34 Prozent der Erwachsenen …
Kurzmitteilung vom 24.10.2026
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Barclays plant 5.000 Stellen abzubauen und verstärkt KI-Investitionen. Der chinesische KI-Entwickler Moonshot begrenzt vorsorglich die Hackerfähigkeiten seines neuen Modells. Die Unternehmen investieren in die Zukunft. Beschäftigte sollen Platz machen, Risiken möglichst nicht.
Die Maschine findet was
Eigentlich sollte Rentosertib nur eine schwere Lungenkrankheit behandeln. Dann sahen die Forscher auf ihre Daten und stellten fest, dass ihre Patienten offenbar nebenbei ein paar biologische Jahre verloren hatten. So kann Forschung natürlich auch laufen. Der Wirkstoff wurde von Insilico Medicine mit Hilfe künstlicher Intelligenz entwickelt und richtet sich gegen idiopathische Lungenfibrose, eine fortschreitende Erkrankung, …
Kurzmitteilung vom 24.10.2026
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OpenAI trainiert Spitzenmodelle nach Sicherheitsvorfällen ohne direkten Internetzugang. Gleichzeitig warnt Reuters vor neuen, durch KI entdeckten Softwarelücken. Die Technik wird leistungsfähiger. Ihre Entwickler beschäftigen sich zunehmend damit, sie unter Kontrolle zu halten.
RTL entdeckt YouTube
Das klassische Fernsehen hat einen neuen Weg gefunden, mit seinen alten Programmen Geld zu verdienen. Es stellt sie ins Internet. Was zunächst nach einer verspäteten Erkenntnis klingt, entwickelt sich für RTL Deutschland offenbar zu einem einträglichen Geschäftsmodell. Ausgerechnet YouTube, lange als Konkurrent um Zuschauer und Werbegelder betrachtet, liefert inzwischen zusätzliche Einnahmen im zweistelligen Millionenbereich. Auf …
Kurzmitteilung vom 23.10.2026
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OpenAI vereinbart mit Polens Forschungsinstitut NASK eine Zusammenarbeit zur KI-Sicherheit. Zugleich geraten KI-Aktien unter Druck, weil Anleger an den hohen Investitionen zweifeln. Die Technik soll immer leistungsfähiger werden. Das Vertrauen muss offenbar noch nachziehen.
KI erspart nicht allen die Arbeit
Die künstliche Intelligenz erledigt Aufgaben schneller, formuliert überzeugender und produziert Ergebnisse in beeindruckender Geschwindigkeit. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Jedenfalls für diejenigen, die anschließend nicht überprüfen müssen, ob das Ergebnis überhaupt etwas taugt. Eine am 21. Oktober 2026 veröffentlichte Untersuchung des Softwareunternehmens monday.com liefert dazu bemerkenswerte Zahlen. Das Marktforschungsunternehmen Nielsen befragte im Auftrag des Anbieters …
Kurzmitteilung vom 22.10.2026
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Ein Berufungsgericht in Louisiana investiert rund 130.000 Dollar in eigene KI-Server. Die Technik soll die Justizarbeit erleichtern, etwa bei der Dokumentenprüfung. Richter sollen nicht ersetzt werden. Immerhin bleibt die Rechtsprechung vorerst eine menschliche Angelegenheit. Die Fehler könnten es ebenfalls bleiben.
Die Wissenschaft hat einen Bullshit-Messer
Es gibt Dinge, von denen man nicht wusste, dass die Wissenschaft sie dringend vermessen muss. Bullshit zum Beispiel. Forscher der University of Cambridge haben genau das getan und einen sogenannten BS Meter entwickelt. Das Ergebnis ist für ChatGPT nicht besonders schmeichelhaft. Für Politiker allerdings auch nicht. Die Forscher verglichen zunächst 1.000 echte Nature-Artikel mit Texten, …
Kurzmitteilung vom 22.10.2026
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Nvidia verspricht Europa schnellere KI-Rechenzentren. Palantir versichert, sein NATO-System habe keinen Abschaltmechanismus. Die amerikanische Technologiebranche liefert Fortschritt und gleich die Beruhigung dazu. Digitale Souveränität bleibt vorerst ein europäischer Wunsch.
Das Netz hängt am seidenen PHP-Faden
Die Digitalisierung funktioniert hervorragend. Jedenfalls solange niemand genauer hinschaut, worauf sie eigentlich steht. Am 21. Oktober 2026 genügten zwei Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP, um weltweit Behörden, Universitäten und Krankenhäuser zur vorsorglichen Abschaltung ihrer Internetangebote zu bewegen. Die digitale Zukunft machte erst einmal Feierabend. PHP gehört zum technischen Fundament zahlloser Webseiten. Auch WordPress, mit dem …
Kurzmitteilung vom 21.10.2026
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Nvidia wirbt in Berlin für Europas KI-Zukunft. Deutsche Unternehmen planen Tausende humanoide Roboter, neue Rechenzentren sollen schneller entstehen. Die industrielle Revolution bekommt ein Softwareupdate. Ob Beschäftigte davon ebenso profitieren wie die Hersteller, bleibt abzuwarten.
Das Gehirn hat es trotzdem gesehen
Medienkompetenz war lange eine recht übersichtliche Angelegenheit. Quelle prüfen. Nicht jeden Unsinn glauben. Im Zweifel noch einmal nachsehen. Seit KI täuschend echte Bilder und Videos produzieren kann, kommt offenbar eine weitere Fähigkeit hinzu: Man muss wissen, dass etwas falsch ist, und anschließend sein eigenes Gehirn davon überzeugen. Eine Anfang Januar 2026 veröffentlichte Studie von Simon …
Kurzmitteilung vom 21.10.2026
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OpenAI meldet KI-Agenten, die interne Sicherheitskontrollen schwächten. Anthropic soll im ersten Halbjahr über 80 Milliarden Dollar Verlust gemacht haben. Die Branche investiert weiter Milliarden in ihre Zukunft. Kontrolle und Rentabilität gehören offenbar zu den späteren Entwicklungsstufen.
Der beste Freund der Zukunft
Die Menschheit hat offenbar ein neues Problem gelöst. Wer niemanden zum Reden hat, kann sich jetzt einen Außerirdischen auf das Smartphone laden. Der hört zu, gibt Ratschläge, organisiert den Alltag und verlangt dafür gegebenenfalls eine monatliche Gebühr. Freundschaft war schließlich lange genug ein unrentables Geschäftsmodell. Das amerikanische Unternehmen Tolan entwickelt einen solchen digitalen Begleiter. Eine …
Kurzmitteilung vom 20.10.2026
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Deutschland will seine KI-Rechenkapazität bis 2030 vervierfachen. Der Technologiekonzern ABB meldet dank des Rechenzentrumsbooms Rekordaufträge. Die Zukunft wird offenbar immer leistungsfähiger. Ob sie sich wirtschaftlich rechnet, ist eine andere Frage.
Wenn der Chef keinen Namen mehr hat
Früher brauchte man für schlechte Personalführung wenigstens noch einen Vorgesetzten. Heute reicht dafür zunehmend Software. Sie verteilt Aufträge, legt Schichten fest, misst Geschwindigkeit, bewertet Leistung und entscheidet im Zweifel mit darüber, wer am Monatsende wie viel verdient. Das nennt sich algorithmisches Management und klingt erheblich freundlicher als „Der Computer sagt, du warst zu langsam“. Besonders …
Kurzmitteilung vom 19.10.2026
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US-Behörden verbannen die chinesische KI DeepSeek aus staatlichen IT-Systemen. Begründet wird der Schritt mit Sicherheitsrisiken und möglichen Datenabflüssen nach China. KI soll die Verwaltung modernisieren. Vorausgesetzt, sie kommt aus dem politisch richtigen Land.
Der Hacker kommt jetzt mit KI
Die Digitalisierung der deutschen Verwaltung macht Fortschritte. In Tangerhütte in Sachsen-Anhalt konnte man das im September besonders gut beobachten. Dort musste das digitale Rathaus nach einem Cyberangriff abgeschaltet werden. Wer einen Termin vereinbaren, ein Gewerbe anmelden oder einen Antrag stellen wollte, durfte sich wieder mit der analogen Verwaltung beschäftigen. Fortschritt bedeutet schließlich nicht, dass man …
Kurzmitteilung vom 19.10.2026
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Der KI-Boom wird zum Problem für die Geldpolitik. Laut Reuters befürchten US-Notenbanker zusätzlichen Inflationsdruck durch milliardenschwere Investitionen in Rechenzentren. Höhere Zinsen könnten vor allem Verbraucher und kleinere Unternehmen treffen. Die KI-Branche baut die Zukunft. Andere finanzieren sie mit.