Google kann je nach verwendeten Diensten und persönlichen Einstellungen ein ziemlich umfangreiches Bild der eigenen Nutzung erhalten. Dazu können Suchanfragen, angesehene YouTube-Videos, besuchte Webseiten, Interaktionen mit Werbung sowie Informationen über verwendete Geräte gehören. Wenn entsprechende Einstellungen aktiviert sind, können solche Aktivitäten im Google-Konto gespeichert werden.
Auch Standortinformationen können eine Rolle spielen. Google nennt unter anderem GPS-Daten, IP-Adressen, Suchaktivitäten sowie Informationen über WLAN-Zugangspunkte, Mobilfunkmasten und Bluetooth-Geräte als mögliche Quellen. Welche Standortdaten tatsächlich verarbeitet und wie lange sie gespeichert werden, hängt von den verwendeten Produkten und den jeweiligen Einstellungen ab.
Ein Teil dieser Informationen dient dazu, Suchergebnisse, Empfehlungen und Werbung zu personalisieren. Google kann beispielsweise aus vergangenen Aktivitäten ableiten, welche Themen wahrscheinlich interessant sind oder welche Werbung eher relevant erscheint. Solche Ableitungen sind allerdings keine vollständige Beschreibung einer Person und können auch falsch liegen.
Nutzer können viele gespeicherte Informationen unter „Meine Aktivitäten“ einsehen, löschen oder die weitere Speicherung bestimmter Aktivitätsarten abschalten. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Google anschließend keinerlei technische Daten mehr verarbeitet. Einige Informationen sind für Sicherheit, Funktionsfähigkeit und Bereitstellung der Dienste weiterhin notwendig.
Quellen:
▪︎ Google: Datenschutzerklärung
▪︎ Google-Konto-Hilfe: Aktivitäten in meinem Konto ansehen und anpassen
▪︎ Google: Wie Google Standortinformationen verwendet