ChatGPT lässt sich am besten nutzen, wenn eine Aufgabe möglichst klar beschrieben wird. Entscheidend ist nicht eine besondere „Zauberformel“, sondern dass das Modell genügend Kontext erhält. Sinnvoll ist es, zu erklären, was erreicht werden soll, für wen das Ergebnis gedacht ist und in welcher Form die Antwort benötigt wird.
Statt nur „Schreib mir einen Text“ zu formulieren, ist beispielsweise hilfreicher: „Schreibe eine verständliche Zusammenfassung für Leser ohne Fachwissen, etwa 200 Wörter lang.“ Auch gewünschter Ton, Aufbau oder wichtige Einschränkungen können direkt genannt werden. OpenAI empfiehlt außerdem, komplexere Aufgaben bei Bedarf in einzelne Schritte zu zerlegen und Antworten anschließend gezielt zu verfeinern.
ChatGPT sollte dabei nicht als unfehlbare Wissensquelle verstanden werden. Das System kann Fehler machen, Informationen missverstehen oder überzeugend klingende falsche Angaben erzeugen. Bei wichtigen Fakten, medizinischen, rechtlichen oder finanziellen Fragen und bei aktuellen Ereignissen sollten Angaben deshalb überprüft werden.
Auch sensible Daten gehören nicht leichtfertig in einen Chat. Vertrauliche Unternehmensinformationen, personenbezogene Daten oder Geheimnisse sollten nur eingegeben werden, wenn dies mit den jeweiligen Datenschutz- und Sicherheitsregeln vereinbar ist.
Richtig benutzt wird ChatGPT deshalb vor allem als Werkzeug: klar beauftragen, Ergebnisse prüfen und bei Bedarf nachsteuern.
Quellen:
▪︎ OpenAI Help Center: Prompt Engineering Best Practices for ChatGPT
▪︎ OpenAI Help Center: How do I create a good prompt for an AI model?
▪︎ OpenAI Academy: Prompting