Die Mobilität der Zukunft dürfte vielfältiger, stärker vernetzt und zunehmend automatisiert werden. Das eigene Auto wird dabei nicht verschwinden, aber neben ihm gewinnen öffentliche Verkehrsmittel, Carsharing, Fahrräder, autonome Shuttles und digitale Mobilitätsdienste an Bedeutung.
Ein wichtiges Ziel ist, verschiedene Verkehrsmittel besser miteinander zu verbinden. Sogenannte Mobility-as-a-Service-Angebote sollen beispielsweise Bus, Bahn, Leihfahrzeug oder Fahrrad über eine gemeinsame digitale Plattform planbar und teilweise auch buchbar machen. Die Europäische Union fördert solche vernetzten Mobilitätskonzepte ebenso wie automatisiertes Fahren.
Auch autonome Fahrzeuge werden voraussichtlich eine größere Rolle spielen. 2026 startete die EU unter anderem Programme für autonome Shuttles, Robotaxis und grenzüberschreitende Testfelder. Bis daraus flächendeckender Alltag wird, müssen jedoch technische, rechtliche und sicherheitsbezogene Fragen geklärt werden.
Wie Mobilität tatsächlich aussieht, wird stark vom Wohnort abhängen. In Städten könnten gemeinschaftliche Angebote und öffentlicher Verkehr wichtiger werden. Auf dem Land dürfte das private Auto vielerorts länger unverzichtbar bleiben. Wahrscheinlich entsteht deshalb kein einheitliches Verkehrssystem der Zukunft, sondern eine Mischung verschiedener Lösungen.
Quellen:
▪︎ Europäische Kommission: Digitalising transport – towards smart and sustainable mobility
▪︎ Europäische Kommission: Urban public transport & shared mobility
▪︎ Europäische Kommission: Autonomous Drive Ambition Cities Initiative, 2026