Ein guter Prompt sagt einer KI möglichst eindeutig, was sie tun soll. Dafür braucht es keine besondere Computersprache. Meist funktioniert eine klare Arbeitsanweisung besser als komplizierte Formulierungen. Wichtig sind vor allem Aufgabe, Kontext und das gewünschte Ergebnis.
Statt nur „Schreibe einen Text über künstliche Intelligenz“ einzugeben, lässt sich beispielsweise festlegen: „Erkläre künstliche Intelligenz für Leser ohne Fachwissen in etwa 200 Wörtern. Verwende kurze Sätze und nenne ein Beispiel aus dem Berufsalltag.“ Die KI erhält damit Informationen über Thema, Zielgruppe, Länge, Stil und Aufbau. Auch ein Beispiel für das gewünschte Ausgabeformat kann helfen.
Ein guter Prompt muss trotzdem nicht beim ersten Versuch perfekt sein. Die Antwort kann geprüft und die Anweisung anschließend präzisiert werden. Fehlen wichtige Details, lassen sie sich ergänzen; ist die Antwort zu ausführlich oder zu technisch, kann dies ausdrücklich geändert werden. Dieses schrittweise Verbessern gehört zum sogenannten Prompt Engineering.
Entscheidend bleibt: Ein präziser Prompt erhöht die Wahrscheinlichkeit einer brauchbaren Antwort, garantiert aber keine sachliche Richtigkeit. Fakten sollten deshalb weiterhin überprüft werden.
Quellen:
▪︎ OpenAI: Prompt Engineering Best Practices for ChatGPT
▪︎ OpenAI: How do I create a good prompt for an AI model?
▪︎ Google Cloud: Best Practices for Prompt Engineering