RADAR ist ein Verfahren zur Erkennung von Texten, die von großen Sprachmodellen erzeugt wurden. Der Name steht für „Robust AI-Text Detection via Adversarial Learning“. Das Verfahren wurde 2023 auf der NeurIPS-Konferenz vorgestellt.
Besonders ist der Trainingsansatz: Neben dem eigentlichen Detektor wird ein zweites Modell darauf trainiert, KI-Texte so umzuschreiben, dass sie möglichst schwer zu erkennen sind. Beide Systeme verbessern sich dabei gegenseitig. RADAR soll dadurch robuster gegenüber paraphrasierten oder gezielt veränderten KI-Texten werden.
In den ursprünglichen Tests schnitt das Verfahren bei mehreren Sprachmodellen und Datensätzen besser ab als frühere Methoden. Spätere Untersuchungen zeigten jedoch, dass auch RADAR bei unbekannten Modellen, Textsorten und gezielten Umgehungsversuchen deutlich an Zuverlässigkeit verlieren kann. Ein sicherer Beweis für KI-Urheberschaft ist das Verfahren daher nicht.