„D+“ ist im Zusammenhang mit KI kein etablierter Fachbegriff, sondern eine Formulierung des Spellbook-Chefs Scott Stevenson. Mit der „D+ Version“ meint er bewusst unfertige, rohe Gedanken, die Mitarbeiter zunächst selbst formulieren sollen, bevor eine KI daraus einen perfekt klingenden Text macht.
Stevenson verwendet die Schulnoten-Metapher absichtlich: Lieber wenige ehrliche Stichpunkte, die noch nicht besonders elegant aussehen, als mehrere Seiten professionell wirkender KI-Prosa, deren gedankliche Substanz kaum zu erkennen ist.
Die Idee dahinter ist einfach. Ein Text kann sprachlich hervorragend aussehen und trotzdem wenig sagen. Mit der „D+ Version“ soll deshalb zuerst sichtbar werden, was ein Mitarbeiter tatsächlich denkt. KI darf unterstützen, soll aber nicht die eigentliche Argumentation verdecken. Bei Spellbook gehört dieser Gedanke inzwischen zur internen KI-Richtlinie.