„Workslop“ bezeichnet KI-generierte Arbeit, die auf den ersten Blick ordentlich und fertig aussieht, inhaltlich aber wenig weiterhilft. Dazu gehören etwa aufgeblähte Texte, Präsentationen, Zusammenfassungen oder Code, bei denen der Empfänger anschließend selbst herausfinden muss, was eigentlich gemeint ist oder noch fehlt.
Der Begriff wurde 2025 durch Forschungen von BetterUp Labs und dem Stanford Social Media Lab bekannt. In einer Befragung berichteten 40 Prozent der US-Büroangestellten, innerhalb eines Monats Workslop erhalten zu haben. Die Nacharbeit kostete im Durchschnitt fast zwei Stunden pro Fall.
Das Besondere daran: KI spart die Arbeit nicht unbedingt ein, sondern kann sie lediglich verschieben. Der Absender produziert schnell etwas, das fertig aussieht. Denken, Prüfen und Korrigieren übernimmt anschließend jemand anderes. Workslop ist deshalb weniger ein Problem der Technik als ihres gedankenlosen Einsatzes.