OECD

Die OECD ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie wurde 1961 gegründet und hat heute 38 Mitgliedstaaten. Ihr Sitz befindet sich in Paris. Die OECD sammelt und vergleicht Daten, untersucht wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen und gibt Empfehlungen für die Politik. Dabei geht es längst nicht nur um Wachstum und Handel, sondern auch um Bildung, Steuern, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Klima oder Arbeitsmärkte. Besonders bekannt sind internationale Vergleiche wie die PISA-Studien. Die OECD kann viele ihrer Empfehlungen nicht direkt durchsetzen. Ihr Einfluss entsteht vor allem dadurch, dass Regierungen ihre Daten, Standards und Länderberichte für politische Entscheidungen nutzen und sich miteinander vergleichen lassen.