Recording-Workshop

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Wer Musik macht, will gehört werden. Nicht nur live, sondern auch auf den iPods seiner Fans, im Netz oder sogar im Radio. Aber dafür müssen die Songs erst einmal aufgenommen werden. Vorzugsweise im Tonstudio. Alternativ in den eigenen vier Wänden. Womit wir auch schon beim Thema dieses mehrteiligen Recording-Workshops wären: Dem Homerecording.

Qualität kostet was …

Kein Musiker will Songs produzieren, die er mit dem Satz: „Ist nur ein Demo, live klingt‘s besser.“, kommentieren muss. Demnach muss die Qualität stimmen.

Wer glaubt, dass es zu Hause billiger wird, als in einem professionellen Studio, der irrt oder liest zu viele Fachzeitschriften. Die Investitionen, die einer guten Aufnahme voran gehen, sind – zumindest für den normalen Geldbeutel – relativ hoch.

Strebt zum Beispiel ein Singer/ Songwriter nach brauchbaren Ergebnissen, kann man folgende Rechnung aufmachen:

– Computer (z.B.: iMac 2,9 GHz 8 GB RAM) ca. 1.549.- Euro
– Nahfeldmonitore ca. 1.000.- Euro
– Soundkarte (z.B.: Motu 4 Pre Hybrid) ca. 500.- Euro
– Gesangsmikrofon (z.B. Neumann TLM 102) ca. 550.- Euro
– Gitarrenmikrofon (z.B. Sennheiser e914) ca. 390.- Euro
– Recording Software (z.B. Logic oder Reason) ca. 450.- Euro

Kabel, Mixer und sonstige Kleinigkeiten, lassen wir an dieser Stelle mal außen vor. Unterm Strich reden wir über eine Investition von rund 5.000 Euro, damit es zumindest in Richtung Professionell geht. Soll es weniger kosten, klingt es eben auch billiger und somit schlechter. Da sollte man realistisch bleiben!

Geld ist nicht alles …

Was im Kaufrausch gerne übersehen wird, ist die Tatsache, dass man die Technik auch beherrschen muss. Rund ums Recording gibt es einiges zu wissen, wie: Wann nehme ich welches Mikrofon oder wo positioniere ich es? Wie groß sollte der Abstand zum Instrument sein? Klingt der Raum zu sehr mit? Was sind Phasendreher, was Brummschleifen, wie geht Dynamikbearbeitung? Kommt der Hall „pre“ oder „post“? Warum Nahfeldmonitore?

Fragen und Antworten …

Einige dieser und zahlreiche andere Fragen werden in den kommenden Folgen des Recording-Workshops beantwortet. Zudem gibt es ein paar (hoffentlich wertvolle) Tipps zur Mix & Mastering. Zu Beginn gibt es eine Einführung in die Aufnahme von Akustik-Gitarren.

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