Korg volca keys

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Der volca keys ist ein dreifach polyphoner Mini-Synthesizer aus dem Hause Korg. In Kombination mit der Korg volca beats Drum-Machine und dem volca Bass, ist der „echte“ analoge Synth für die Melodien zuständig.

Auf den ersten Blick scheint alles etwas zu klein zu sein. Die Bedienelemente liegen sehr nah beieinander und die Folientastatur scheint nichts für große Finger zu sein. Dennoch findet man sich erstaunlich schnell zurecht. Und wenn das nicht funktionieren will, gibt es ja auch noch den Midi-Anschluss. Die Programmierung der Lauflichttastatur ist natürlich auch eine Option.

Tiefbassfilter
On Board ist ein anloger 12dB/Okt Tiefbassfilter, dessen Resonanz mit Cutoff und Peak gesteuert wird.

LFO
Der LFO kommt mit den Schwingungsformen Sägezahn, Dreieck und Rechteck daher. Die Tonhöhen bzw. Cutoff-Frequenz werden dabei mit PITCH- und CUTOFF-INT moduliert.

Envelope Generator
Dann gibt es da noch den Envelope Generator mit ADSR-Hüllkurve. Für Decay und Release steht aber nur ein Regler zur Verfügung. Die Abklingzeit liegt bei 3 Sekunden.

Effekte
Abgerundet wird das Ganze mit einem Delay, das sehr musikalisch arbeitet.

Für die Klangerzeugung stehen die Modi Poly, Unison, Octave und Keys zur Verfügung. Im Poly-Modus sind alle drei Oscs aktiv und können einzeln gespielt werden. Dreiklänge können somit also auch erzeugt werden.

Doch bei allem technischen Schnick-Schnack überzeugt vor allem der Sound des kleinen Synthezisers, der den bedeutend größeren Kollegen in Punkto Eigenständigkeit und Finesse in nichts nachsteht.

Unterm Strich
Doch bei aller Einfachheit, kostet es am Anfang Zeit, sich mit allen Funktionen vertraut zu machen, denn es gibt noch einige andere Bedienelemente. Das aber muss es wert sein, denn die Ergebnisse entschädigen jeden Ungeduldigen. Zudem macht es enormen Spass zügellos an der kleinen Kiste herum zu schrauben, denn irgend wie klingt‘s immer …

Der Korg volca keys ist für einen Preis um die 150.- Euro zu haben.

Kleiner Wehrmutstropfen: Wer das Gerät lieber mit einem Adapter statt mit Batterien betreiben will, muss für den Original Korg Adapter „Korg KA-350 Power Supply“ satte 33.- Euro auf die Theke legen.

Artikelbilder: http://korg.com

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