Korg volca beats

Korg volca beats

Die Korg volca beats Drum-Machine ist Teil der Korg volca-Serie, die aus eben dieser Drummachine, dem Synth Korg volca keys und dem Korg volca Bass besteht . Unterm Strich reden wir über einen (fast) analogen Stepsequencer, der als Stand-Alone-Gerät oder eben via Midi verwendet werden kann. Der Betrieb erfolgt über 6 AA Batterien oder über ein optional erhältliches Netzteil. Der Witz: volca beats kann mit seinen analogen Kollegen per Sync-Kabel gekoppelt werden. Das aber nur am Rande …

Zum Aussehen: Ein Blick auf das Gerät fördert unweigerlich Erinnerungen an die gute alte Roland TR-808 zu Tage, was mit Sicherheit nicht ganz unbeabsichtigt ist. Geschuldet ist das dem Trend, dass immer mehr Musiker – trotz zunehmender Digitalisierung – neuerdings wieder nach analoger Hardware Ausschau halten.

Korg_volca_beats_by_Korg

Der volca beats wird über einen Lauflicht-Sequencer – dessen 16 Pads sich zu Patterns kombinieren lassen – zum klingen gebracht. Der Speicherplatz beschränkt sich auf 8 Pattern. Programmiert werden die Patterns im Step-Record-Mode. Sodann kann ein Intrument ausgewählt werden (z.B. Bass-Drum) und die einzelnen Schläge über die Tastatur aktiviert werden. Über den Schalter „Part“ wechselt man dann auf das nächste Instrument (z.B. Snare) und so weiter …

Im „Live-Mode“ wird alles, was auf der Tastatur gespielt wird, in Echtzeit aufgenommen. Die Pattern können danach „on the fly“ gewechselt und Instrumente währen dessen an- oder ausgeschaltet werden. Einzelne Töne werden einfach mit einem Hit auf die Folientastatur gespielt.

Im Vergleich zu dem, was mit einem PC drin ist, kann das Speichervolumen als ausgesprochen „mager“ bezeichnet werden. Darum geht es aber wohl auch nicht bei diesem Gerät.

Das Sound-Arsenal besteht aus Kick, Snare, 4 Hi-Hats (2 offen, 2 geschlossen), zwei Toms, Clap, Claves, Agogo und ein Crash. Die analog erzeugten Kick-, Snare- und Hi-Hat-Sounds können einzeln im Klang editiert werden. Die restlichen Sounds liegen als Sample vor und lassen sich über den Drehregler PCM – sagen wir mal – stimmen. Zudem kann die Lautstärke der digitalen Sounds über einen Level-Regler eingestellt werden. Dazu wird der Sound angeschlagen und der Regler betätigt.

Darüber hinaus kann der Sound über die sogenannte die „Stutter“-Funktion, die über die Drehregler „Time“ und „Depth“ verfügt, verbogen werden. Das klingt nach Delay, wird aber durch erneutes Antriggern der Sounds erreicht. Anwendbar ist dieser Effekt entweder auf alle Klänge oder auf einen der selektierten Sounds.

An Anschlüssen ist eine Midi In-Buchse, ein 3,5mm Mini-Klinke Stereo Kopfhörerausgang und eine 3,5mm Sync I/O Mono Minibuchse vorhanden.

Ohne mich weiter in technischen Einzelheiten zu verlieren, kann ich sagen, dass der Korg volca beat Spass macht. Es groovt und die Sounds klingen homogen. Wer also in einem Genre zuhause ist, das nach elektronischen Beats verlangt, sollte das Teil einfach mal ausprobieren. Ich fand‘s witzig.

Die Korg volca beats Drum-Machine ist für einen Preis von ca. 150.- Euro zu haben.

Ein kostenloses Sample-ReFill für Propellerhead Reason gibt es hier >>

Artikelfotos © http://www.korg.de

Ein Gedanke zu „Korg volca beats

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.