AudioPocket for volca sample: Die App zum Sampler

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Mit AudioPocket for volca sample hat KORG eine iOS-App an den Start gebracht, mit der die Samples des KORG volca sample verwaltet sowie System-Updates (Firmware, etc.) empfangen und installiert werden können. Die App ist über den iTunes Store zu beziehen. Kostenlos versteht sich. Und dann kann es auch schon losgehen …

Der Aufbau …

Der Aufbau der App ist übersichtlich. Die Startseite zeigt ein Menü mit der Auswahl My Recordings, iTunes File-Sharing und Factory-Presets. Weitere Funktionen (Ultility, Help, volca sample, Korg app und Newsletter) verbergen sich unter Menüsymbol am linken oberen Rand der Startleiste.

Eigene Samples aufnehmen …

Über My Recordings können eigene Samples aufgenommen und editiert werden. Um die Aufnahmefunktion zu aktivieren, muss der Dialog „Darf AudioPocket auf das Mikrofon zugreifen“ mit „Ja“ beantwortet werden.

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Durch das Antippen der Recording-Taste wird die Aufnahme gestartet und gestoppt. Nach der Aufzeichnung wird in den Bearbeitungs-Modus verzweigt. Hier kann die Aufnahme durch Antippen der „Wellenform“ angehört und durch Verschieben der Locator-Positionen geschnitten werden. Ist das Signal zu leise, kann die Lautstärke über „Normalize“ maximiert werden. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, wird das selbst erstellte Sample unter My Recordings gespeichert und kann von dort aus zum KORG volca sample übertragen werden.

* Die Bearbeitungsmöglichkeiten von der iPhone und iPad-App weichen voneinander ab, denn über die iPad App können einige Parameter mehr bearbeitet werden.

Samples übertragen …

Um die eigenen Aufnahmen auf den Sampler zu übertragen, muss das iOS-Gerät mit dem volca sample verbunden werden. Dies geschieht mit dem mitgelieferten 3,5 mm Monokabel, das in den Kopfhöreranschluss der iPhone, iPad oder iPod Touch gesteckt wird. Das andere Ende wird mit dem Sync In des Samplers verbunden. Um die Übertragung zu starten wird der Button Transfer betätigt. Ohne Kabel passiert natürlich nix und es gibt ein grausames Übertragungsgeräusch.

Zuvor sollte jedoch über Destination festgelegt werden, auf welcher Postion das Sample auf dem Sequenzer landen soll. Mit den Pfeilen auf der linken Seite sind 10er-Schritte möglich, mit den Pfeilen auf der rechten Seite einstellige. Wird z.B. die 03 eingestellt, ist das Sample in der Soundbank des KORG volca sample nach dem Überspielen auf Postion 03 zu finden. Insgesamt 99 Speicherplätze (100 Samples) können vergeben werden.

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Ein anderer Weg um den Sampler mit Sound-Schnipseln zu füttern ist das iTunes File-Sharing. Dabei ist darauf zu achten, dass volca sample ausschließlich die Formate aif, aiff, wav, mp3, caf, aac und m4a verarbeiten kann. Die Dateien können am Computer per Drag and Drop via iTunes in die AudioPocket Documents gebracht und sind nach der Synchronisation auf dem iOS-Gerät.

Samples löschen …

Irgendwann ist der Sampler natürlich voll. Dann erscheint auf dem LCD-Display die Anzeige Full. Um freien Speicherplatz zu schaffen, werden die Tasten Mute und Power On gedrückt. Danach wird das/ die zu löschende(n) Sample(s) ausgewählt und mit Part> markiert. Die endgültige Löschung erfolgt mit dem Betätigen der Taste Step Rec. In diesem Modus zeigen die LEDs der Folientastatur an, wie viel freier Speicher noch vorhanden ist. Unter der Überschrift Factory Presets finden sich die Original Werk-Samples.

Der ganze Rest

Ein Klick auf das Menü-Symbol in der Kopfzeile offenbart – wie bereits erwähnt – weitere nicht ganz unwichtige Funktionen. So finden sich unter Ultility direkt 3 Funktionen. Dabei liefert z.B. ein Tip auf Update System eine neue Firmware-Version. Mit Clear All Sample Slots lassen sich alle Samples löschen und mit Restore Factory Samples alle Original-Samples wieder herstellen. Letzteres kann schon mal notwendig werden, wenn man bedenkt, dass beim Übertragen eigener Sounds die Original-Dateien im Gerätespeicher überschrieben werden.

Der Menüpunkt Help verknüpft auf ein Schaubild zur Verbindung von Sampler und iOS-Gerät. FAQ verlinkt zu den am häufigsten gestellten Fragen. volca sample zur Produktseite der App, während KORG app auf Facebook referenziert. Zu guter letzt wird auf das Bestellformular des hauseigenen Newletters verlinkt.

Fazit

Die AudioPocket App funktioniert in der Praxis tadellos und erweitert die Möglichkeiten des KORG volca sample um ein Vielfaches. Wer also die Hardware hat, sollte sich die App zulegen. Leider gehen Smart-Phone Nutzer ohne Apple-Betriebssystem leer aus. Aber das ändert sich vielleicht in naher Zukunft.

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